Es ist eine Stille. Eine Stille, die leise schreit und dich von innen zerreist.
Sie ist stumm und schneidend. Du zerbrichst an ihr, wenn sie erst mal Zugang in dein inneres gefunden hat, breitet sie sich aus. Wie lästige kleine Fliegen.
Du wirst sie nicht mehr los, denn sie kommt nur dann, wenn etwas passiert.
Wenn etwas passiert, das etwas in deinem Leben ändert. Wenn etwas passiert, dass nicht mehr zu ändern ist. Und dann ist es so. Und du kannst nichts dagegen machen. Du musst damit leben. Ob du willst oder nicht. Ob du kannst oder nicht.
Und jeder Gedanke an das Früher zeiht dich in einen Strudel aus Schmerzen, Verzweiflung, vielleicht auch Hoffnungslosigkeit. Du willst schreien, vor Verzweiflung, aber dann wird alles stumm in dir. Und die Kälte überrennt dich.
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